Kochen gegen die November-Depression

Was gibt es schöneres, als in den kalten, grauen Monaten den Kochtopf rauszuholen um langsam geschmorte Fleischgerichte zuzubereiten. Eins von diesen zahlreichen Gerichten wollen wir Euch nicht vorenthalten:

Huhn in Rotwein

Pro Nase 2-3 Hühnerunterschenkel (enthäutet)

Rotwein (am besten den gleichen den man im Glas hat)

Gemüsestampf

Am besten eignen sich die, zur Zeit angebotenen Gemüsesorten, wie Pastinaken, Kartoffeln, rote Beete, Kürbis, Sellerie, Karotten, etc.  –

Milch, Butter, Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Beilage

Grüne Bohnen

Bauchspeck vom Schwein

Zwiebeln

Rote Beete Blätter

So, das Rezept ist eigentlich ziemlich simpel und knallt deswegen um so mehr. Gut ist auch, das man auf Grund der langen Einkochzeit des Weins, schonmal das ein, oder andere Gläschen probieren kann.

Wir fangen an mit den Hühnerbeinen. Die kleinen werden erstmal mit ein wenig Olivenöl etwas farbig gebraten und dann mit Rotwein und Brühe abgelöscht. Man nimmt ca. 50/50 Wein und Brühe bis alle Füsschen untergegangen sind. Alles zum kochen bringen, Temperatur runter und langsam einköcheln lassen. Die erste Stunde mit Deckel und später ohne, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sosse einreduziert. Das kann und sollte locker noch 2 Stunden dauern.

Jetzt haben wir genug Zeit um das vorhandene Gemüse zu putzen und in kleine Stücke zu teilen. Möglichst gleich groß um einen gleichen Garpunkt zu erreichen. Harte Sorten, wie rote Beete, oder Sellerie sollten hierbei zuerst in den Topf wandern. Alles sollte dann aber nach ca. 3o min. rumgeköchel von der Flamme genommen werden, um mit etwas Milch und Butter gestampft zu werden. Bitte hierfür einen Kartoffelstampfer benutzen und keinen Pürierstab, oder ähnliches. Alles muss ganz behutsam zusammengemantscht werden. Ist es zu dick, mit Milch nachfüllen. Würzen – Fertig!

Die grünen Bohnen kann man, während die Gemüsesorten kochen, zubereiten. Die Böhnchen kurz in Salzwasser kochen und dann mit dem Speck zusammen, in einem Topf mit Butter, andünsten. Wer mag, kann ein paar, kleingewürfelte rote Zwiebeln dazu geben und mit frischen Knoblauch abschmecken. Weniger ist hierbei mehr!

Guten Appetit

5 thoughts on “Kochen gegen die November-Depression”

  1. sehr schönes einfaches Gericht und trotzdem kreativ und schön zu schauen. Bye Bye November-Blues 😉

    mit kulinarischem Respekt

    Stephan, the cookinator

  2. Danke für die gute Idee! Mir sind beim Einkaufen zufällig Pastinaken und Steckrüben in die Hände geraten, zum Glück hatte ich mich noch an diesen Blogpost erinnert und die ganze Geschichte nachgekocht… gute Sache!
    Bilder habe ich zwar, aber zum Foodstylisten fehlt mir nicht nur die geeignete Kamera 😉

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